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Lahnradweg 13./14. 08.11

Ausflug RSC Lahntalradweg 13 - 14- August 2011

Den diesjährigen Jahresausflug des RSC Krombach organisierte Fritz Martin.

Auf dem Programm stand : Lahnradweg.

Das Programm dazu präsentierte er schon bei unserem Ausflug rund um den Biggesee.
Nachdem es ein ziemlich verregneter Sommer bisher war freuten wir uns umsehr mehr auf diese Tour.
Nur leider versprach der Wetterbericht nicht allzu viel gutes.
Aber alle waren wir positiv gestimmt.
Insgesamt hatten sich 23 Personen angemeldet.

Pünktlich 12.00 Uhr fuhren wir am Lahnhof ab.
Burkhard Heinz und Heiner trafen wir unterwegs, als diese mit Rad schon die Lützel hochfuhren.
Ludwig und ich natürlich mit dem Auto.
Bei leichtem Nieselregen, fuhren wir mit vier Frauen und sieben Herren los.
Eine Sensation waren Eric mit seinem Sohn Meik auf dem Tandem.
Meik war besonders stolz , zumal er mit seiner Kamera während der Fahrt immer wieder Bilder schießen konnte.
Die Hände dafür waren ja frei.
Die Frauen , welche nicht mit dem Rad fahren wollten, nahmen mit dem Auto vorlieb.
Sie wollten sich ohne uns einen schönen Tag in Marburg machen, nachdem diese im Hotel in Michelbach unser Gepäck abgaben.
Das war für uns im Moment sehr wichtig.
Die Strecke durch das Ilsetal, war bedingt durch die schlechte Straße und den Regen nicht besonders gut, aber dies tat unsere Stimmung keinen Abbruch.
Im gemäßigten Tempo radelten wir fast immer Bergab. Einige kleinere „Berhupfer’l überwanden wir kaum merklich.
Der Weg führte uns durch Feudingen, dann auf den Lahntalradweg nach Bad Laaspe.
Hier fuhren wir ein Stück Landstraße, weil das Stück Radweg nicht besonders gut ist.
Leider wussten wir nicht , dass Fam. Schneider genau hier in der Nähe von Wallau auf uns wartete.
Es kam auch kein Anruf ihrerseits. Das war natürlich nicht so schön. Zumal keiner genau wusste, was diese vorhatten.
So haben wir uns leider erst am Abend im Hotel getroffen und erstaunt davon erfahren.
Das fand ich schade.

Kurz vor Biedenkopf kam die Sonne. Sofort war es herrlich warm.
Hinter einer Kurve standen einig Bänke, diese luden uns zu einer Pause ein.
Über uns, auf der anderen Seite, das Schloss der Nassauer.
Meik hat natürlich alles per Fotoklick festgehalten.
Mit einer Einkehr in ein Kaffee oder ähnliches, war auf dem direkten Radweg nicht zu rechnen. Dazu hätten schon uns in einen Ort begeben müssen.
Aber das wollte so wirklich keiner.
Das Wetter wurde immer besser. Somit verging die Zeit viel zu schnell .

Schon gegen 15.00 Uhr waren wir nach 55 km in Michelbach im Hotel Stuempeltal.
Dies machte auf uns einen sehr guten Eindruck.

Unser Gepäck hat Karla netterweise schon auf die Zimmer gebracht. Somit konnten sie länger Schoppen in Marburg.
Die Zimmer waren vom Feinsten. Sehr Geschmackvoll und modern eingerichtet.
Aber unser Tag sollte nicht so abrupt enden.
Mit fünf Personen radelten wir, mit gutem Wünschen vom Kellner, bestückt mit Verzehrgutscheinen nach Marburg zum Eisessen.
Das musste einfach noch sein. Hat sich auch gelohnt, war sehr lecker.
Wir hielten ein wenig Ausschau nach unseren Einkaufsdamen.
Diese hatten einen speziellen Auftrag,-- Denn Fam. Eilebrecht hatte eine Woche zuvor Goldene Hochzeit.
Sie dachten , wenn wir nichts erzählen, weiß es auch keiner.
Aber weit gefehlt. So einfach kamen sie uns nicht davon.

Gegen 18 .00 Uhr waren wir wieder zurück.
Nach dem wir uns Alle endlich begrüßt hatten wurde schnell geduscht . Ab 19.00 Uhr sollte es Essen geben. Wir hatten auch schon wieder Hunger und freuten uns darauf.

Peter, der mit uns auch in Marburg war, kam mir entgegen und suchte seine Frau.
Diese war nicht in ihrem Zimmer Nr. 23. Besorgt rief er Zuhause bei der Tochter an. Es kam ein Rückruf. Sie war in Zimmer 18 einquartiert und wartete besorgt auf Peter. Hatte schon fürsorglich alles ausgebreitet, so dass er nichts mehr zu tun hatte als zu duschen.
Die Erleichterung verbunden mit erstaunen, dass an ein Ehepaar zwei verschiedene Zimmer vergeben wurden war groß , ebenso das Gelächter.
Nachdem wir uns dann Alle zu Tisch begaben,--- unter Anweisung des Kellners die Getränke und Speisen bestellten, was auch ein wenig kurios war, hatten wir untereinander schon alles abgesprochen.
Nachdem nach langer Zeit endlich ein Jeder sein Getränk hatte, hielt Ludwig zum Anlass der goldenen Hochzeit eine kleine Rede.
Familie Eilebrecht war sprachlos.
Dann gab es noch ein Ständchen.
Ulla hatte auf einer Karte ein Gedicht zu diesem Anlass verfasst und gab dies zum Besten.
Erst dann wurde das Geschenk übergeben.
Auf jeden Fall war Ihnen die Freude anzusehen. Das war gelungen.

Leider dauerte es noch ziemlich lange, bis das Essen kam.

Den ganzen Abend verlief auch der Getränkeservice sehr schleppend. Weiterhin haben wir festgestellt, dass auch nicht alles richtig aufgeschrieben wurde.
Aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Es stand auch noch zur Debatte, ob wir ein neues Vereinshirt anschaffen wollen.
Nach einigen hin und her und Lothars fachkundiger Anleitung, kamen wir auf einen einstimmigen Nenner.
Schwarz mit rotem Vereinslogo.

Na, da haben wir schon viel erreicht und vor Allem so schnell.
Es wurde wieder einmal ein schöner Abend.

Wir einigten uns, am Sonntag gemeinsam um 8.30 Uhr zu Frühstücken.
Erstaunt waren wir, über die Reichhaltigkeit desselben.
Einfach genial.
Es waren fast alle pünktlich.
Anschließend wurde noch ein Gruppenfoto gemacht.
Dann ging alles sehr schnell.
Eine Gruppe wollte sich noch im Lahngebiet um Marburg aufhalten.
Einige fuhren mit dem Rad zurück Richtung Lahnquelle.
Das Wetter versprach viel Regen. Wir wollten nicht unbedingt ein zu großes Risiko eingehen und bis Wetzlar fahren und dann wie geplant mit dem Zug nach Siegen.
Unsere drei Schnellsten waren ruck zuck verschwunden.

Mit acht Personen fuhren wir die ersten 10 km ohne Regen.
Dann wurde es schon ungemütlicher. Aber nicht kalt und nur Niesel.
Nur leider blieb es nicht dabei.
Es wurde schon ziemlich ungemütlich. Deshalb fuhren Ilse und Lothar von Biedenkopf mit dem Zug.
In Sassenhausen verabschiedeten sich Simone und Fritz Martin. Sie sind dann noch 10 km bis Erntebrück gefahren, bevor sie in den Zug nach Siegen steigen konnten.
Zu viert : Bärbel, Heinz , Ludwig und Florentine schafften wir es bis Feudingen.
In einer Gaststätte machten wir Pause . Hier fand sich der Hausmeister bereit , die zwei Männer zur Lahnquelle zu bringen, um die Autos zu holen.
Unsere Dankbarkeit war groß.
Nach kurzer Fahrt fing es gewaltig an zu regnen – nein das ist untertrieben- es schüttete.
Burkhard von den schnellen Fahrern rief uns an, dass sie zu Hause pitschnass angekommen sind . Fast die ganze Zeit in diesem Nass gefahren.
Aber dennoch, es hat so wie uns per mail berichtet wurde, allen Teilnehmern gut gefallen.
Hiermit möchten wir uns bei Simone und Fritz Martin ganz Herzlich bedanken.



Florentine und Ludwig